Elektromobilität

Warum Elektromobilität?

  • Elektromobilität trägt wesentlich zu einer Entlastung der Emissionen bei. Rund 1/3 unserer schädlichen CO2 Belastung kommt aus dem Verkehrsbereich.  
  • Elektroautos haben für die gleiche Fahrtstrecke nur ein Fünftel der Energie im Vergleich zu Benzin- und Dieselautos.
  • Die Energie für Elektroautos kann dezentral mit Wasser, Wind und Sonne bereitgestellt werden. Im österreichischen Strommix befinden sich bereits jetzt 2/3 erneuerbare Energien.

E-Mobility Förderpaket 2017     

Für 2017 wurde ein Förderpaket der Bundesregierung erstellt - hier die wichtigsten Eckpunkte:

  • E-Autos für Privatpersonen 5.000,- Euro Förderung
  • private Wallbox oder intelligente Ladekabel bis zu 800,- Euro Förderung
  • E-Autos für Betriebe, Vereine und Gebietskörperschaften 3.000,- Euro Förderung

Start der Einreichungen ab 1.3.2017, hier eine Übersicht des E-Mobility-Förderpakets.

Carsharing und Elektromobilität

In Ladendorf und Neubau konnte 2016 gleich mit jeweils einem Elektroauto ein Carsharingprojekt gestartet werden. Der Gemeinderat fasst mit einem Beschluß die Entscheidung, jeweils in beiden Gemeinden eine Ladestelle zu errichten und ein Elektroauto für das Carsharing anzuschaffen. Die halböffentlichen Ladestellen stehen sowohl für das Carsharingauto sowie für Besucher zur Verfügung. In beiden Gemeinden konnten 15 Interessenten für das Vorhaben gefunden werden. Die offizielle Eröffnung fand am 9. November im Beisein von LR Dr. Petra Bohuslav statt.


In Ernstbrunn ist seit Dezember 2014 ein E-Carsharingprojekt "Ernstbrunner Stromgleiter" im Laufen. Weiters wird seit Nov. 2011 ein Bürgerbus unter der Bezeichnung "Ernsti Mobil" mit einem Elektroauto betrieben.

 

In Asparn an der Zaya wurden im Juli 2015 mittels einer Befragung die Bedürfnisse für Mobilitätsangebote mittels Fragebogen erhoben. Anhand der Auswertung sollen bedarfsgerechte Lösungen überlegt werden.

Als Wegbereiter für die insgesamt über 60 Carsharingmodellen in NÖ Gemeinden fungierte der Gaubitscher Stromgleiter, Infos dazu unter Gaubitscher Stromgleiter.

E-Mobility für Pflegedienste

Weiters war es der Wunsch der Gemeindevertreter unserer vier Gemeinden, dass geprüft wird, ob in der KEM Region eine Umstellung von Fahrzeugen im Pflegedienst wirtschaftlich darstellbar ist.

Dazu wurden die Zahlen für die Fuhrparkleiter von drei großen Pflegedienstanbietern aufbereitet. Mit Unterstützung der Windkraft Simonsfeld AG konnte schließlich in Folge ein Elektroauto an die Caritas für die dezentrale Flüchtlingsbetreuung im Weinviertel übergeben werden.

Elektrotankstellen

In den KEM Gemeinden wurde die Infrastruktur hinsichtlich Elektrotankstellen deutlich verbessert. Hier eine Übersicht der bestehenden E-Tankstellen:

Ernstbrunn: 1 Solartankstelle beim FF-Haus (3,7 kW),
                     1 Elektrotankstelle am Besucherparkplatz Windkraft Simonsfeld (11 kW)
                     1 Elektrotankstelle Hauptplatz 28

Asparn an der Zaya: 1 Wallbox mit 2 x Typ 2 Steckdosen 11 kW und 2 x 230V Schuko beim Gemeindezentrum

Neubau: 1 Elektrotankstelle mit Typ 2 Steckdose 11 kW, 2 x 230V Schukosteckdosen beim Feuerwehrhaus

Ladendorf: 1 Elektrotankstelle mit Typ 2 Steckdose 11 kW, 2 x 230 V Schukosteckdosen auf der Rückseite des Gemeindezentrums

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